Hollywood ist uns meist weit voraus. Die Filmer haben unsere Krisen natürlich wieder mal vorausgesehen: "Das ist ein Scheissgefühl, wenn plötzlich alles aus dem Leim geht", sagt Finn Gilbert im Film „Palermo Shooting“ von Wim Wenders. Oder wie im Film "Matrix": nimmst Du die blaue Pille, geht es irgendwie weiter. So haben sich vielleicht die europäischen Finanzminister das vorgestellt. Nimmst Du die rote landest Du in der Matrix - einer nicht mehr von uns kontrollierten Welt. Als Folge müssten wir vielleicht wieder stark, siegreich und hektisch sesselfurzend am WEF oder anderen Globalisierungs-Tagungen teilnehmen.
Schon die alte Film-Alice im Wunderland meinte zum Chüngel: "Du musst doppelt so schnell laufen um anzukommen." Auch die Boni-Empfänger funktionieren so. Soviel Rattenrennen und Fussschweiss braucht die realfiktive Blasen-Ökonomie eben. Das hat die Filmfigur Gekko mit Michael Douglas schon 1987 gezeigt. Die nächste Trivialparodie ist wohl ein Film mit allen Management-Dummheiten, die's so gibt.
Das Sprachrauschen der letzten Wochen über die Wirtschaftszukunft ergibt doch einen tollen Comedy-Film. Zentralrelevante Orientierungsgrösse: der ganze Nonsense der Wirtschaftstheoretiker. Die Handlung etwa so: frei nach Einstein sind nur zwei Dinge unendlich – das Universum und die Management-Dummheiten. Hand in Hand (oder Handy in Handy?) we go. – Wenn man sich im Kreis dreht, glaubt man ja gerne es sei Kooperation. Filmreif abgehen könnte man dann wie der britische Premier Brown, wie er mit seiner Familie Hand in Hand Abschied nahm von Downing Street 10. Da sind Fiktion und Realität ziemlich nahe. "Manchmal kann die Wahrheit nur erfunden werden," sagt Siegfried Lenz.
Nur weiss ich natürlich als Kommunikationsmensch, dass ein Film nicht so sein darf wie Georg Clooney ist, sondern so wie Renzo Blumenthal sein möchte. Die Realität würde dann in Reportage-Mitschnitten aus Griechenland eingebaut. O-Ton: "Wir Griechen möchten's doch auch so recht gemütlich wie diese Berliner, Zürcher und Londoner bei uns in den Ferien. Wir verstehen aber nicht, warum die so arbeiten müssen." - Dann singt's aus dem Film-Hintergrund wie bei Wim Wenders: "Quello che non ho è quello che mi manca“. Was er hat, das will er nicht und was er will, das hat er nicht, der Erbe von Sokrates.
Schon die alte Film-Alice im Wunderland meinte zum Chüngel: "Du musst doppelt so schnell laufen um anzukommen." Auch die Boni-Empfänger funktionieren so. Soviel Rattenrennen und Fussschweiss braucht die realfiktive Blasen-Ökonomie eben. Das hat die Filmfigur Gekko mit Michael Douglas schon 1987 gezeigt. Die nächste Trivialparodie ist wohl ein Film mit allen Management-Dummheiten, die's so gibt.
Das Sprachrauschen der letzten Wochen über die Wirtschaftszukunft ergibt doch einen tollen Comedy-Film. Zentralrelevante Orientierungsgrösse: der ganze Nonsense der Wirtschaftstheoretiker. Die Handlung etwa so: frei nach Einstein sind nur zwei Dinge unendlich – das Universum und die Management-Dummheiten. Hand in Hand (oder Handy in Handy?) we go. – Wenn man sich im Kreis dreht, glaubt man ja gerne es sei Kooperation. Filmreif abgehen könnte man dann wie der britische Premier Brown, wie er mit seiner Familie Hand in Hand Abschied nahm von Downing Street 10. Da sind Fiktion und Realität ziemlich nahe. "Manchmal kann die Wahrheit nur erfunden werden," sagt Siegfried Lenz.
Nur weiss ich natürlich als Kommunikationsmensch, dass ein Film nicht so sein darf wie Georg Clooney ist, sondern so wie Renzo Blumenthal sein möchte. Die Realität würde dann in Reportage-Mitschnitten aus Griechenland eingebaut. O-Ton: "Wir Griechen möchten's doch auch so recht gemütlich wie diese Berliner, Zürcher und Londoner bei uns in den Ferien. Wir verstehen aber nicht, warum die so arbeiten müssen." - Dann singt's aus dem Film-Hintergrund wie bei Wim Wenders: "Quello che non ho è quello che mi manca“. Was er hat, das will er nicht und was er will, das hat er nicht, der Erbe von Sokrates.
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